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Steuerketten

Steuerketten



Die Aufgabe der Steuerkette ist es, das Drehmoment der Kurbelwelle auf die Nockenwelle zu übertragen. Sie zählt somit zu den zentralen Elementen des Steuerkettentriebs. Zwar sind Steuerketten aktuell immer seltener verbaut, dennoch werden sie von einigen Herstellern bevorzugt. So gehören BMW und Mercedes zu den Herstellern, die traditionell weiter auf den Kettentrieb setzen. Grund dafür ist, dass sie als Duplex-Ketten sehr lange haltbar sind. Je nach Anforderungen des Automobilherstellers werden auch einfache Simplex-Rollenketten oder invertierte Zahnketten verbaut. Heutzutage haben sich allerdings Zahnriemen in einem Fahrzeug deutlich durchgesetzt, da sie erstmal deutlich günstiger sind, aber auch ruhiger sind und Zahnriemen nicht geschmiert werden müssen.
Die Nockenwelle ist für die Ventilsteuerung zuständig. Deshalb darf es hier nicht dazu kommen, dass es Verzögerungen oder Unterbrechungen im Zusammenspiel kommt. Die Folge wäre sonst Leistungsverlust oder sogar ein Motorschaden.

Funktion

Über die Steuerkette wird die Drehbewegung der Kurbelwelle auf die Nockenwelle übertragen. Dadurch wird geregelt, dass die Ventile zuverlässig und exakt zum richtigen Zeitpunkt öffnen und schließen. Die Steuerkette dient dabei als Übertragungselement. Verfügen die Steuerketten ständig einer guten Schmierung haben sie meist eine Lebensdauer wie das Fahrzeug. Damit sie diese Lebensdauer haben, muss der Motorölstand regelmäßig kontrolliert werden. Zudem müssen die vom Fahrzeughersteller vorgeschriebenen Wartungsintervalle eingehalten werden.

Vor- und Nachteile

Die Vorteile von Steuerketten sind, dass sie große Abstände zwischen Bauteilen überbrücken können und auch große Kräfte übertragen können. Außerdem bietet die Steuerkette gegenüber dem Riementrieb eine höhere Sicherheit, da Zahnriemen reißen können. Die Folge ist ein Motorschaden. Bei Steuerketten hingegen ist diese Gefahr äußerst gering. Nachteile sind, dass sich Steuerketten mit der Zeit längen können und regelmäßig neu gespannt werden müssen. Zudem sind Steuerketten lauter als Zahnriementriebe. Durch die Verwendung von Gleitschienen und Kettenspannern kann die Geräuschentwicklung auch gemindert werden. Ein weiterer Nachteil ist das Gewicht einer Steuerkette und damit auch der höhere Montageaufwand.

Wechsel

Steuerketten sind nahezu wartungsfrei, wenn sie durchgehen gut geschmiert sind. Zudem halten sie häufig über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs. Muss die Steuerkette aber dennoch gewechselt werden, raten wir einen Fachmann aufzusuchen. Beim Wechsel der Steuerkette wird als erstes das Steuergehäuse geöffnet und dann die Kurbelwelle und die Nockenwelle auf ihren Wechselpositionen fixiert. Diese Position darf nicht verstellt werden, da sich sonst die Öffnungszeiten der Ventile verschieben. Anschließend wird die Kette entspannt und getauscht und im Anschluss daran muss das Steuergehäuse wieder komplett abgedichtet werden. Beim Wechsel der Steuerkette müssen angrenzende Bauteile immer mit gewechselt werden. Daher bietet AUTOPARTNER24 bereits komplette Steuerkettensätze an, die alle zu tauschenden Komponenten umfasst. Dazu gehören z.B. Kettenspanner, Räder und Schienen.