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Anlasser, Startanlage

Der Anlasser – unser Durchstarter

Moderne Starter werden auch heute noch einfach Anlasser genannt. Im Gegensatz zu Dampfmaschinen und Elektromotoren können Verbrennungsmotoren bei Stillstand kein Drehmoment liefern und daher nicht selbst anlaufen. Der Anlasser – ein Elektromotor – übernimmt diese Arbeit und bringt den Verbrennungsmotor auf über 300 Umdrehungen pro Minute. Danach wird der Anlasser mechanisch vom Motor abgekoppelt.

Sämtliche technische Informationen, wie Spannung (Volt), Drehrichtung (Uhrzeigersinn, gegen den Uhrzeigersinn), Leistung (kW), Zähnezahl, Abmaße (mm), Anzahl der Befestigungsbohrungen, Anzahl der Gewindebohrungen, Ritzel (mm), Flansch (mm) sind in den jeweiligen Artikelbeschreibungen hinterlegt.
Alle unsere Anlasser (Starter) sind ausschließlich getestete Neuteile (keine Austauschteile, kein Pfand). Jedem Artikel liegt ein separater Test- bzw. Prüfbericht bei.

Anlasser mit Getriebebuchse


Anlasser mit Getriebebuchse In einigen VAG-Automodellen sind fremdgelagerte Anlasser eingebaut. Darunter versteht man Anlasser, deren An­kerwelle in den Motorblock integriert ist. Ein Defekt macht sich durch ungewohnte Geräusche beim Startvorgang akustisch bemerkbar, Fresspuren an der Ankerwelle weisen auf eine trocken gelaufene oder ausgeschlagene Getriebe­buchse im Motor- oder Getriebegehäuse hin.
Bei einem Austausch des Anlassers muss daher stets die Getriebebuch­se gewechselt werden. Wer das nicht macht, riskiert einen Schaden des Starters und den Verlust der Garantie.
Damit dieser Fall gar nicht erst eintritt, ist bei den betreffenden Neuteilen von AUTOPARTNER24 die Getriebebuchse bereits auf dem Ritzel vormontiert. Beim Einbau muss die Buchse nur noch ordentlich geölt werden.

Montage von Getriebebuchsen

Hier nennen wir einige spezielle Montagetipps für den Austausch einer defekten Getriebebuchse bei Startern, die noch intakt oder nicht mit einer vormontierten Buchse ausgeliefert werden:
Die alte Getriebebuchse muss vorsichtig entfernt werden. Dazu wird mit einem schmalen Schlitz-Schraubenzieher die Buchse leicht eingeritzt. Dann wird sie vorsichtig heraus gehämmert, bis sie an der eingeritzten Stelle bricht.
Alternativ kann man auch einen Gewindebohrer eindrehen, um die Buchse zu entfernen. Vor dem Einbau der neuen Getriebebuchse stellt man sie auf den Daumen, füllt sie mit Öl und verschließt die Buchse mit dem Zeigefinger. Wenn Öl sichtbar austritt, kann sie eingebaut werden.

Allgemeine Hinweise zum Einbau von Anlassern

Vor dem Austausch des alten Anlassers müssen die Einbauhinweise des Fahrzeugherstellers beachtet werden.
Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage des Fahrzeugs immer das Massekabel der Batterie (Minuspol) als erstes abklemmen. Dabei darf der Motor nicht laufen.
Bei dieser Gelegenheit die Masseverbindung von Batterie zu Karosserie und Motor oder Getriebe auf Festigkeit, Unter­brechungen und Korrosion prüfen. Ebenso mit Plusleitung verfahren.
Beim Einbau des neuen Bauteils die richtige Befestigungsposition berücksichtigen.
Beim Festziehen der Schrauben auf das richtige Anzugsdrehmoment achten.
Den Zahnkranz der Motorschwungscheibe auf gebrochene Zähne und sicheren Sitz checken.
Jetzt noch Zündanlassschalter auf einwandfreie Funktion überprüfen, er muss ohne Verzögerung allein zurückrasten.

Anlasser mit Zentrierbuchse


Anlasser mit ZentrierbuchseBei einem Großteil von Anlassern der Fahrzeughersteller Citroen, Peugeot, Renault, Volvo und Fiat muss unbedingt die werkseitig vorgeschriebene Zentrierbuchse aus dem defekten Anlasser bei dem neu verbauten Teil wieder mit eingebaut oder durch eine neue ersetzt werden. Wird das nicht beachtet, führt dies zur Zerstörung des Anlassers und zum Verlust der Garantie.
Der Anlasser wird über die Passbohrung und die Zentrierbuchse justiert.
Deshalb ist bei diesen Anlassern darauf zu achten, dass die Zentrierbuchse im Antriebslager bzw. im Kupplungsge­häuse eingesetzt ist. Die Buchse muss in die gleiche Bohrung eingesetzt werden wie bei dem defekten, ausgebauten Anlasser. Darauf achten, dass die Zentrierbuchse nicht im Flansch des ausgebauten Anlassers steckengeblieben ist.

Montage von Zentrierbuchsen

Läuft der Anlasser trotz eingebauter Zentrierbuchse schwerfällig oder macht Geräusche, empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:

Befestigungsschrauben mit einer Vierteldrehung lösen und Anlasser kurz starten. Danach werden die Schrauben wieder angezogen, der Anlasser justiert sich selbstständig.

Allgemeine Hinweise zum Einbau von Anlassern

Vor dem Austausch des alten Starters die Einbauhinweise des Fahrzeugherstellers beachten.
Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage des Fahrzeugs immer das Massekabel der Batterie (Minuspol) als erstes abklemmen. Dabei darf der Motor nicht laufen.
Bei der Gelegenheit die Masseverbindung von Batterie zu Karosserie und Motor oder Getriebe auf Festigkeit, Unter­brechungen und Korrosion prüfen. Ebenso mit Plusleitung verfahren.
Beim Einbau des neuen Bauteils die richtige Befestigungsposition berücksichtigen. Beim Festziehen der Schrauben auf das richtige Anzugsdrehmoment achten.
Den Zahnkranz der Motorschwungscheibe auf gebrochene Zähne und sicheren Sitz checken.
Jetzt noch Zündanlassschalter auf einwandfreie Funktion überprüfen, er muss ohne Verzögerung allein zurückrasten.

Wartung

Auf volle Funktionsfähigkeit der Batterie achten, Batterie und Anschlüsse regelmäßig säubern.
Ritzel können gelegentlich klemmen und dabei das Schwungrad blockieren.
Ursache kann eine übermäßigeAnsammlung von Kupplungsstaub sein, daher auf Sauberkeit des Ritzels achten.
Gelegentlich Lagerbuchsen an beiden Enden des Starters ölen.

Für Schäden, die beim Aus- oder Einbau an unseren Produkten entstehen, lehnt AUTOPARTNER24 jede Verantwortung und Gewährleistung ab.

Ausführliche Videoanleitung – Anlasserwechsel