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Radantrieb

Radantrieb


Unter Radantrieb wird verstanden, dass die Kraft des Motors an die Räder übertragen wird und sich dadurch das Fahrzeug in Bewegung setzt. Der Radantrieb wird unter Addition aller betreffenden Komponenten (Wechselgetriebe, Kupplung, Antriebswelle und Räder oder auch Gelenkwelle und Achsgetriebe) auch Antriebsstrang genannt.

Jede Art von Radantrieb benötigt Antriebswellen mit den passenden Gelenken. Dabei übertragen die Antriebswellen das Drehmoment an die Radnabe. Über die Gelenke bleibt die Achse beweglich. Als Schutz an den Gelenken vor auftretendem Schmutz und Nässe sorgen Achsmanschetten bzw. Faltenbalge. Da diese aus Gummi oder Kunststoff bestehen, können sie schnell porös und rissig werden und sind dann umgehend auszutauschen.

Antriebswelle

Bei AUTOPARTNER24 finden man unter dieser Rubrik folgende Artikel:

Antriebswelle
Faltenbalg, Antriebswelle
Faltenbalgsatz, Antriebswelle
Gelenk, Antriebswelle
Gelenksatz, Antriebswelle
Kardanwellenlager
Gelenk, Längswelle
Lager, Gelenkwellenmittellager
Lagerung, Gelenkwelle
Montagesatz, Faltenbalg Antriebswelle
Schwingungstilger, Gelenkwelle
Steckwelle, Differential
Zwischenlager, Antriebswelle

Gelenksatz

Vorderradantrieb:

Der Großteil aller Fahrzeuge funktioniert durch Vorderradantrieb und wird mit Frontmotoren kombiniert. Hier hat das Wechselgetriebe die Aufgabe, das Achsgetriebe anzusteuern, welches über zwei Antriebswellen die Vorderräder in Bewegung setzt. Hierfür ist eine Gelenkwelle nicht nötig. Ein Nachteil des Vorderradantriebs ist das leichte Untersteuern in Kurven. Dies beruht darauf, dass die Last zu sehr auf der Vorderachse liegt. Umso wichtiger wird deshalb die Seitenführungskraft der Hinterachse, um ein unkontrolliertes Ausbrechen zu verhindern.

Hinterradantrieb:

Von Hinterradantrieb ist die Rede, wenn der Antrieb des Fahrzeugs durch die Hinterachse geschieht. Hierbei ist es möglich, den Motor sowohl im Heck als auch im Front des Fahrzeugs zu kombinieren. Befindet sich der Motor im vorderen Teil des Pkw, wird das Drehmoment über die Kardanwelle an das Achsgetriebe der Hinterachse übertragen und über Antriebswellen die Räder bewegt. Der Nachteil des Hinterradantriebs liegt beim Übersteuern. Ist der Motor aber im vorderen Teil des Fahrzeugs verbaut, kann dies durch eine günstige Gewichtsverteilung etwas ausgeglichen werden.

Allradantrieb:

Wie der Name schon sagt, werden beim Allradantrieb alle vier Räder von der Motorleistung angesprochen. Über ein Mittendifferential werden unterschiedliche Drehzahlen an den Antriebsachsen ausgeglichen. Ein Vorteil des Allradantriebs ist die erweiterte Traktion, welche eine sehr hohe Stabilität in Kurvenfahrten bietet. Da dieser Antrieb vor allem bei größeren bzw. schwereren Fahrzeugen (z.B. Geländewagen) verbaut sind, besteht der Nachteil darin, dass der Kraftstoffverbrauch höher ist. Daher werden heute bereits Fahrzeuge gebaut, bei denen sich der Allradantrieb manuell zuschalten lässt.

Ausführliche Videoanleitung – Antriebsgelenkwechsel