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Ölpumpe

Ölpumpe



Die Ölpumpe wird benötigt, damit der Motor eines Kfz ordentlich geschmiert und gekühlt werden kann. Die Ölpumpe baut dafür den notwendigen Druck auf und presst das Motoröl durch entsprechende Leitungen und Ölkanale des Aggregats. Diese Form der Motorschmierung nennt man auch Druckumlaufschmiereung. Sie wird durch mehrere Öldruckpumpen und Ölabsaugpumpen umgesetzt. Durch einen Ölfilter und ggf. einen nachfolgenden Ölkühler wird dabei das Öl aus einem Vorratsbehälter, meist die Ölwanne, angesaugt. Eine Ölpumpe kann dabei in einer Stunde zwischen 250 und 350 Litern fördern und erzeugt dabei einen Öldruck zwischen 3,5 und 5 Bar. Durch ein Druckbegrenzungsventil wird ein zu hoher Druck verhindert.
Ölpumpen werden je nach Fahrzeughersteller, Modell und Motorkonzept ganz unterschiedlich angetrieben. Auch der Aufbau der Ölpumpen kann daher sehr unterschiedlich sein.

Aufbau

Angetrieben wird die Ölpumpe am häufigsten durch eine Antriebskette oder eine Zwischenwelle. Je nach Fahrzeugmodell wird die Ölpumpe auch über ein Zahnradgetriebe mit der Kurbelwelle verbunden. Daher unterscheidet man Ölpumpen in Sichelpumpen, Zahnradpumpen und Rotorpumpen.

Probleme erkennen

Bei zu niedrigem Öldruck ist die Ölpumpe nicht mehr in der Lage, ausreichend Druck aufzubauen. Der Motor wird dann nicht mehr ausreichend geschmiert. Ein Problem dafür könnte sein, dass die Ölpumpe defekt ist, der Filter verschmutzt bzw. verstopft ist oder irgendwo das Öl leckt.
Zu hoher Öldruck kann entstehen, wenn ein falsches Motorenöl verwendet wird. Auch verstopfte Ölleitungen und zu niedrige Temperaturen können zu hohem Öldruck führen und dann Leitungen und Dichtungen beschädigen.