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Bremsflüssigkeit

Bremsflüssigkeit

Aufgabe und Funktion

Bremsflüssigkeit
Wie das komplette Bremssystem gehört auch die Bremsflüssigkeit zu den wichtigsten Faktoren eines Fahrzeugs. Dieser Betriebsstoff hat die Funktion, die ausgelöste Bremskraft an alle Betriebsbremsen des Fahrzeugs weiterzuleiten. Der Bremsvorgang kann hierbei durch den Fahrer, aber auch durch elektronische Systeme, wie dem Antiblockiersystem (ABS) gesteuert werden. Dabei wird die Bremsflüssigkeit komprimiert und die Kräfte übertragen, die am Radzylinder oder an den Bremskolben wirken können. Das ABS kann über entsprechende Ventile Bremsflüssigkeit ablassen, wenn der gemessene Schlupf eines Rades von den anderen Rädern abweicht, wodurch der Bremsdruck vermindert wird. Die dabei aufgefangene Bremsflüssigkeit wird in einen Bremsflüssigkeitsbehälter zurückgepumpt.

In jedem Fahrzeug muss die passende Bremsflüssigkeit verwendet werden. Diese ist von der Leistung des Fahrzeugs abhängig und wird durch die DOT-Klassifizierungen unterschieden bzw. bestimmt. In drei Klassen (DOT 3, DOT 4 und DOT 5) bestimmt das United States Department of Transportation (DOT) die Minimalanforderungen an Bremsflüssigkeiten. Zudem wird DOT 5 weiter in DOT 5 Silikonbasis und DOT 5.1 Nicht-Silikonbasis (Glykolbasis) unterschieden.
AUTOPARTNER24 bietet Bremsflüssigkeit in den Klassifizierungen DOT 4 und DOT 5.1 (synthetisch) in verschiedenen Abfüllmengen (450 ml, 1 l, 5 l) an. Bei der richtigen Auswahl der passenden Bremsflüssigkeit sollte sich an den Vorgaben der Hersteller orientiert werden. Die leeren Behälter müssen speziell entsorgt werden und gehören nicht in den Hausmüll.

Bremsflüssigkeiten mit der Klassifizierung DOT 4 erreichen die Siedetemperatur ab 230 °C. Der Nasssiedepunkt liegt bei mehr als 155 °C.
Bremsflüssigkeiten mit der Klassifizierung DOT 5 erreichen die Siedetemperatur ab 260 °C. Der Nasssiedepunkt liegt bei mehr als 180 °C.

Die Bremsflüssigkeit DOT 5.1 zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass der Siedepunkt mit der Wasseraufnahme weniger stark sinkt. Somit ist der Nasssiedepunkt höher und die Wartungsintervalle werden länger. Da dies Bremsflüssigkeit zudem eine niedrigere Viskosität bei tiefen Temperaturen aufweist, findet sie Verwendung in Fahrzeugen mit Antiblockiersystemen und Antischlupfregelungen.

Die Kontrolle und der Wechsel der Bremsflüssigkeit sollte zur eigenen Sicherheit regelmäßig bzw. in den vorgegebenen Intervallen vorgenommen werden. Wir empfehlen diese Prüfung von einem Fachmann vornehmen zu lassen, da das ganze Bremssystem kontrolliert werden sollte.

Erklärung Trockensiedepunkt und Nasssiedepunkt

Der Siedepunkt der Bremsflüssigkeiten ist am entscheidendsten. Hierbei wird zwischen Trockensiedepunkt und Nasssiedepunkt unterschieden. Der Trockensiedepunkt gibt die Temperatur an, bei der die reine Bremsflüssigkeit in Gas übergeht. Da allerdings mit der Zeit Wasser an den Verbindungsstellen und durch die Bremsschläuche in das Bremssystem eindringt, „verwässert“ die Bremsflüssigkeit und wird hygroskopisch. Somit wird der Wert des Trockensiedepunkts gesenkt. Hier spricht man dann vom Nasssiedepunkt. Dieser wird allerdings ab einem Wasseranteil von 3% und mehr unterschritten. In diesem Zustand muss die Bremsflüssigkeit ausgewechselt werden, damit Dampfblasenbildung vermieden wird.